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Domenico Gentile – la mia passione

in Domenico Gentile
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Vor etwas mehr als zwanzig Jahren, begann ich meine Lehre als Hotelfachmann in einem kleinen Kurort in Rheinland Pfalz namens „Bad Dürkheim“. Kein Zuckerschlecken, aber ich denke ich habe in der Zeit viele Dinge für meine weiter Zukunft gelernt.

Vom Kellner, zum Barkeeper über Barista und unzähligen Schulungen weiter, wurde ich schließlich Barchef und Manager mehrerer Betriebe im Rhein Main Gebiet. 2004 habe ich mich in der Gastronomie selbstständig gemacht und mit Gastro Consulting und Event Management alle meine Erfahrungen die ich im laufe der Jahre sammeln konnte, anderen Gastronomen angeboten. So kam ich auch zur Spezialisierung auf amerikanische und Italo-amerikanische Konzepte. Aus meiner Feder stammt der Erste American Diner in Mannheim und der Erste American Diner in Ludwigshafen.

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Meine wirkliche Leidenschaft und meine Passion gilt allerdings schon je her der Heimat meines Vaters…Italien.

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Unsere Familie stammt aus einem kleinem Dorf in den Bergen von Kalabrien. Zwischen Reggio Calabria und Tropea in einer Provinz von Catanzaro. Schon als ich ganz klein war, verbrachte ich 6 Wochen im Jahr, immer in den Sommerferien, meine Zeit auf dem Land. Olivenanbau, Weintrauben, Tomaten und Schweine gehören noch Heute zu den wichtigsten Einnahmequellen und Lebensmittel Lieferanten. Neben den Schweinen hat meine Familie noch bis heute Hasen, Esel, Ziegen und Hühner. In erster Linie werden diese Tiere für den Eigenbedarf gehalten. Ihr Dünger wird für die Landwirtschaft verwendet und Milch, Eier und natürlich auch ihr Fleisch kommen als Nahrungsmittel auf den Tisch. Nur wenige Lebensmittel wie etwa Brot oder Pasta werden regelmäßig von den Manufakturen des Dorfes gekauft. In Kalabrien laufen die Uhren anders.. aber das Leben auf dem Land ist hart. Industrie gibt es in Kalabrien ohnehin kaum und die Menschen leben sehr oft von der Landwirtschaft. Dennoch schien es mir schon immer, als seien die Leute zufriedener und gutes Essen macht ja bekanntlich auch glücklich.

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Diese Magie, das gute Essen und diese natürlichkeit der Speisen, hat mich schon je her fasziniert. In jungen Jahren war mir nicht bewusst, was es einmal für mich bedeuten würde zu wissen wie all diese guten Soßen, Antipasti, Salami, Käsesorten oder Süßspeisen
hergestellt und sogar produziert werden. Ich war bei der Olivenernte, bei der Weinernte, bei der Produktion der Tomatensauce und bei unzähligen anderen Produktionsschritten anwesend. Als Kind war mir nicht bewusst, wie sehr mich später diese Erfahrungen prägen werden. 

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Es ist die traditionelle, italienische Küche, welche mich immer am meisten fasziniert hat. Ich bin kein Pizzeriagänger. Kein Pizza Salami, Rigatoni-Schinken-Sahne Esser. Für mich spielen die Zutaten eine große Rolle. Die Kräuter und Gewürze. Die Pasta muss von guter Qualität sein. Ich habe Jahrelang jeden Sommer meiner Tante Katharina in Italien über die Schulter geschaut. Saucen die Stunden auf Feuer in Tontöpfen gekocht haben. Linsen und Kichererbsen die mindestens einen Tag lang eingelegt wurden. Wenn Fleisch, dann von glücklichen Tieren, welche wie Haustiere gehalten wurden und nur mit den Dingen gefüttert, welche wir Menschen ebenfalls gegessen haben. Fleisch ist im Süden von Italien ohnehin nichts alltägliches. Man hat sich die Traditionen bewahrt bei denen Fleisch nur zu besonderen Anlässen aufgetischt wurde. Auch ich koche heute nur selten mit Fleisch. Meine Rezepte sind ebenso puristisch wie einfach.

Ein eigenes, italienisches Restaurant war für mich nie eine Option. Da ich jahrelang schon mit American Diner zu tun habe, wäre vielleicht ein Italo-amerikansiches Konzept, ähnlich wie die in New York ansässigen „Delmonicos“ oder ähnliche Häuser eine gute Alternative gewesen, aber in Deutschland funktionieren ausgefallene Konzepte leider nur in großen Städten. Ich bin ein Pfälzer und meiner Heimat sehr verbunden. Erinnern mich doch manche Gegenden sehr stark an meine italienische Heimat. 

Die Möglichkeit die sich mir bieten mit einem eigenen Foodblog ist eine neue und ganz andere. Ich kann mein Wissen und meine Küche einem breiten Puplikum vorstellen, kann Experimentieren ohne Angst haben zu müssen nur ein kleinen Kundenstamm zu begeistern. Gerade in kleineren Städten ist das oft ein Grund, weshalb Restaurants nicht funktionieren. Die experimentierfreudigkeit eines kreativen Kochs. 

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Pasta soppressata e carciofi

Ich erfinde das Rad nicht neu..ich interpretiere es vielleicht ein wenig anders.

Meine neue und zweite Leidenschaft ist mittlerweile die Food Fotografie. Es ist wohl eher aus einer Not heraus entstanden,

aber ich muss sagen, dass es mir immer mehr Spaß macht meine eigenen Gerichte zu fotografieren.
Ob meine Fotos es irgendwann in eine Zeitschrift schaffen bleibt wohl abzuwarten, aber ich gebe mir auf jeden Fall Mühe 🙂
Auf dieses Thema werde ich bei einem anderen Beitrag näher eingehen.

In erster Linie geht es mir darum, Menschen eine Inspiration zu sein, neue Gerichte zu kochen und weniger auf fertige Produkte oder gar einem schlechten Pizza Lieferservice zurück zu greifen. Kochen ist einfach und schmeckt einfach auch besser. Außerdem wissen Sie in diesem Fall auch, was genau in Ihrem Essen steckt.

Holen Sie sich Anregung auf dieser Seite und schauen Sie nach den Produkten, welche ich auf meinen Reisen entdeckt habe und hin und wieder auch über einen Link empfehle. Sie unterstützen so auch kleine Familienbetriebe in Regionen wie Kalabrien, denen kein großes Budget für Marketing zur Verfügung steht. Wir leisten so einen großen Beitrag und empfehlen tatsächlich Produkte, welche ich selbst vor Ort probieren durfte und für sehr gut halte.

Ich stehe stets Rede und Antwort, ganz gleich was sie bewegt.
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Domenico Gentile

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